Analbeutelentzündung

 

Die etwa erbsengroßen Analdrüsen produzieren ein stinkendes Sekret, das in zwei Analbeuteln gesammelt wird. Die Analbeutel liegen unsichtbar unter der Haut beiderseits etwas unterhalb des des Anus. Sie sind über je einen Kanal mit dem Darm verbunden. Beim Kotabsatz übt der Kot Druck auf die Analbeutel aus, so dass das Sekret durch die Kanäle in den Darm gepresst und ausgeschieden wird. Auf diese Weise werden die Analbeutel regelmäßig vom Körper entleert. Funktioniert dieser Entleerungsmechanismus nicht, können sich die Analbeutel entzünden. Beim Hund passiert das öfter, bei Katzen eher selten.

 

Ursachen für verstopfte Analbeutel

 

Bei Durchfall, weichem Kot, Parasitenbefall oder Entzündungen der Darmschleimhaut kann der Entleerungsmechanismus beeinträchtigt sein, so dass die Analbeutel irgendwann überfüllt sind. Es gibt auch Hunde, die von Anfang an ein zu dickflüssiges Sekret produzieren, so dass die Kanäle in den Darm verstopfen und die Analbeutel sich nicht mehr entleeren können. Überfüllte Analbeutel sind für das betroffene Tier äußerst unangenehm.

 

Symptome

 

Sind die Analbeutel zu voll, zeigen sich Symptome wie häufiges Lecken im Afterbereich, Schlittenfahren, Schmerzen oder Schwierigkeiten beim Kotabsatz. Beim sog. Schlittenfahren setzt sich das Tier auf den Boden und schiebt den Popo über den Boden. Bei der leider häufigen Entzündung zeigen sich Symptome in Form von starken Schmerzen und Schwierigkeiten beim Kotabsatz (Kotabsatz wird abgebrochen, der Hund äußert Schmerzen durch fiepen oder jaulen), ständiges Lecken der Analregion, evtl. sichtbares Blut auf dem Kot, evtl. auch erhöhte Temperatur oder Fieber.

 

Behandlung

 

Sind die Analbeutel "nur" überfüllt und noch nicht entzündet, reicht es meist, sie manuell zu entleeren. Bei Hunden, die zu einer solchen Verstopfung neigen, sollten die Analbeutel regelmässig entleert werden, bevor es zu starken Symptomen kommt. Kompressen mit Schafgarbentee, die mehrmals täglich 10 Minuten auf die Afterregion gelegt werden, sind ein hilfreiches Mittel, damit sich die Analbeutel entleeren können. Die meisten Tiere tolerieren diese Kompressen außerordentlich gut. Bei entzündeten Analbeuteln wird der Tierarzt die Analbeutel spülen, verhärteten Inhalt aufweichen und den Hund mit Antibiotika und Schmerzmitteln versorgen. Je nach Schwere und Ausmaß der Entzündung sind evtl. mehrere Behandlungen notwendig. Bei einer Neigung zu Analbeutelentzündung empfehlen viele Tierärzte die operative Entfernung.

 

Im naturheilkundlichen Bereich können Tiere mit Analbeutelproblemen oder chronischen Analbeutelentzündungen über Bioresonanz, klass. Homöopathie, Futterumstellung und natürliche Futterzusätze in Form von Kräutern optimal unterstützt werden. 

VDT-Mitglied
Gulahund Yellowdog Program

Tierheilpraxis für Hunde & Katzen

Christina Wick

Tierheilpraktikerin

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Nach dem deutschen Heilmittelwerberecht § 3 muss ich darauf hinweisen, dass es sich bei den hier vorgestellten Methoden, sowohl therapeutischer als auch diagnostischer Art, um Verfahren der alternativen Medizin handelt, die wissenschaftlich umstritten und schulmedizinisch nicht anerkannt sind.